27.07.-08.09. Weiß, weiß ich

Eröffnung am Freitag, 27. Juli 2018 um 19 Uhr

30.07. −03.08., 10-15 Uhr Kinderworkshop »Arbeit an der Wissenschaft des Weißen«

Mit Arbeiten von Seraphina Lenz und Michael Bause

In der künstlerischen Arbeit von Seraphina Lenz taucht die Farbe Weiß in unterschiedlichen Kontexten immer wieder auf. Es gibt ein weißes Pferd (bewegende Besucher, 2005), den weißen Riesen (Werkstatt für Veränderung, 2011–2014) und weiße Kleider in einer Performance (Filmpark, 2008); eine Aktion im Stadtraum handelt von weißen Herren­unterhemden (Jagdfieber, 2002), die Raumarbeit Schnee (2015) generiert eine Illusion von Weiß. Die Ausstellung Weiß, weiß ich in der galerie weisser elefant gibt Anlass zu einer assoziativen Bestandsaufnahme. Hier zeigt Seraphina Lenz Papierarbeiten und Objekte und verknüpft sie mit installativen Arbeiten. Dabei widmet sie sich unter anderem Prozessen der Verunreinigung, die Weiß zum Verschwinden bringen.

Der Berliner Maler Michael Bause benutzt Weiß nicht expli­zit als Hauptdarsteller in seinen Bildern, wie es andere Maler in ihren Untersuchungen tun, vielmehr taucht es als kompositorischer Akzent in den Bildern auf. In der Aus­stellung zeigt er eine Reihe von Collagen, die mit dem feinen Changieren der Farbe spielen und die er eigens für Weiß, weiß ich entwickelt hat. Er erforscht hier die Helligkeits­werte von Papier, Wellkarton und Folien und wie sich ihre Oberflächen und Farbtönungen im Zusammenspiel verändern. Alias DJ whitey white spielt Michael Bause zur Er­öffnung ein themenbezogenes Set.

Bestandteil der Ausstellung ist der Kinderworkshop »Arbeit an der Wissenschaft des Weißen« in Zusammenarbeit mit Jugend im Museum (30.07.- 03.08.). Darin werden die Konzepte Weiß als Farbe und Weiß im Kontext von Wissen verknüpft. Im Workshop entwickeln sie eigene Fragestellungen und Ideen und lernen, diese so zu skizzieren und in Form von eigenen Objekten, Zeichnungen oder Texten umzusetzen, sodass auch andere sie verstehen.

// englisch

The color white repeatedly appears in different contexts in the artistic work of Seraphina Lenz. There is a white horse (bewegende Besucher, 2005), the white giant (Werk­statt für Veränderungen, 2011­ – 2014), and white dresses in a performance (Filmpark, 2008); an urban space intervention centered on white undershirts for men (Jagdfieber, 2002), the spatial installation Schnee (2015) generates an illusion of white. The exhibition Weiß, weiß ich at galerie weisser elefant gives rise to an associative inventory. Seraphina Lenz shows paper works and objects which she links to installations. Her contribution for the exhibition is devoted to processes of impurity that results in the disap­pearance of white.

The Berlin­ based painter Michael Bause does not explicitly use white as the principle element in his paintings, as other painters do in their investigations. In his works white appears rather as a compositional accent. In the exhibi­tion he presents a series of collages that play with the subtle tracing of white and that he has developed for Weiß, weiß ich. His researches focus on the brightness values of paper, corrugated board and foils and how their surfaces and color tones change in interaction. Alias DJ whitey white Michael Bause plays a theme­ related set at the show‘s opening.

Part of the show will be a children‘s workshop entitled »Arbeit an der Wissenschaft des Weißen« in cooperation with Jugend im Museum (30.07. – 03.08., 10 – 3pm). In it the concepts of white as color and white in the context of knowledge are intertwined. In the process, they are able to develop their own questions and ideas and learn to sketch them in such a way that others are able to understand them. In the process, they are able to develop their own questions and ideas and learn to sketch them in such a way that others are able to understand them.